Kleines Ding – große Wirkung

Der Rückstellknopf des Tageskilometerzählers fehlt.  Auf die kleine Welle muss er und wird mit einer Madenschraube befestigt.

Leider nicht als Ersatzteil zu bekommen. Nippon Seiki ist der Hersteller – sieht aus wie Nippon Denso. In den Niederlanden bin ich dann fündig geworden. Das Nippon Denso Teil sieht genauso aus nur passt es nicht 🙁 Also anpassen, aufbohren der Aufnahme und den Gummi an der Welle kürzen.

Chrombecher für den Drehzahlmesser noch austauschen, beide Gummiaufnahmen ersetzen und dann sieht es schon besser aus. Probefahrt am 24.03.2017 geplant.

 

Großer Transportschaden …

an der CBX 550 FII. Beim Transport zur Messe Dortmund am 01.03.2017 ist die Halbschalenverkleidung der Maschine links so beschädigt worden, dass sie gerissen ist. Den Lackierer wirds freuen – mich leider nicht.

Dienstag 08.03.2017, man hat ja nichts zu tun – also Demontage.

Die Verkleidung ist runter – sieht komisch aus.
Der Lacksatz geht zum Lackierer. Fehlt nur noch Tank und Schutzblech vorne, die werden in den nächsten Tagen  angeliefert.

Der Super Bol d’Or Supergau!

Bei der Demontage des Zylinderkopfes konnten wir schon sehen, dass jemand die Kopfdichtung, wahrscheinlich mit Loctite, eingeklebt hatte. Leider ist das auch bei der Fußdichtung der Fall – und scheinbar vollflächig. Der Zylinder lässt sich nicht vom Gehäuse trennen. Bei einem der unzähligen Versuche Gehäuse und Zylinder mit Pressdruck zu trennen ist nun im Bereich des Steuerkettenschachtes der Zylinder gerissen aber immer noch bombenfest am Gehäuse.

Die Versuche einen Zylinderblock zu bekommen haben bisher keinen Erfolg. Ebenso blieb die Suche nach einem Rumpfmotor vergebens. Seltenes Motorrad – seltene Ersatzteile!

So sieht alles gut aus
Schon hier kann man den Riss am Steuerkettenschacht vorne erkennen.
Der Riss

Aktualisierung vom 26.01.2017

Der Zylinder ist immer noch bombenfest auf dem Gehäuse . Die äußeren Stehbolzen sind schon demontiert. Herr Moßner vom Team d’Or hatte schon öfter solche Probleme. Er glaubt es liegt an den Stehbolzen, Loctite hält er für unwahrscheinlich. Im Bild ist es der hintere Stehbolzen von links der Probleme bereitet. Hier ist der Zylinder nicht vom Gehäuse zu lösen. Wahrscheinlich hat sich in den offen liegenden Bohrungen im Zylinder (bessere Kühlung) Staub angesammelt, der backt sich mit Temperatur und Feuchtigkeit zu Beton und klemmt den Zylinder am Stehbolzen fest. Team d’Or kann einen Zylinder ohne Laufbuchsen liefern (in ca. zwei Wochen). Jetzt muss also der Zylinder vom Gehäuse. Notfalls mit der Säge. Zuerst sollen die Sackbohrungen im Gehäuse temperiert und noch einmal versucht werden die Stehbolzen herauszuschrauben. Wenn das gelingt können wir die Säge sparen. Dann müssen die Buchsen herausgedrückt und in den anderen Zylinder eingebaut werden. Klingt alles einfacher als es ist.

Aktualisierung vom 27.01.2017

Der Zylinder ist runter! Das Gehäuse ist noch ganz. Die Fußdichtung war im Gegensatz zur Kopfdichtung doch nicht eingeklebt. Es hat sich bewahrheitet, dass Staub, über die Bohrungen hereingekommen, die Stehbolzen festklemmen. Jetzt muss noch der Zylinder kommen und die Buchsen umgepresst werden. Dann kann die normale Revision mit 0,5 mm Übermaßkolben beginnen.

Zum Glück nicht defekt.
Was für ein Schlachtfest!

  Standschäden an Laufbuchsen