Der Super Bol d’Or Supergau!

Bei der Demontage des Zylinderkopfes konnten wir schon sehen, dass jemand die Kopfdichtung, wahrscheinlich mit Loctite, eingeklebt hatte. Leider ist das auch bei der Fußdichtung der Fall – und scheinbar vollflächig. Der Zylinder lässt sich nicht vom Gehäuse trennen. Bei einem der unzähligen Versuche Gehäuse und Zylinder mit Pressdruck zu trennen ist nun im Bereich des Steuerkettenschachtes der Zylinder gerissen aber immer noch bombenfest am Gehäuse.

Die Versuche einen Zylinderblock zu bekommen haben bisher keinen Erfolg. Ebenso blieb die Suche nach einem Rumpfmotor vergebens. Seltenes Motorrad – seltene Ersatzteile!

Die bereits angekündigte Motorrevision …

der CB 1100 F Super Bol d’Or ist begonnen.

Ein Motorrad ohne Motor sieht immer sehr komisch aus.

Der obere Teil des Zylinderkopfes ist völlig „ohne Befund“! Das ist schon mal positiv. Unten wird sich das aber erwartungsgemäß ändern.

 

Die Brennräume sehen nicht so gut aus. Kein Wunder bei dem Ölverbrauch.

Der Motor hat offensichtlich sehr lange gestanden und wurde nicht bewegt. Roststellen an den Laufflächen. Fast keine Hohnspuren mehr zu sehen.
Überall Ölablagerungen die nicht verbrannt werden konnten.

Die Lichtmaschine hat zwar ein paar äußerliche Laufspuren, das sollte aber unproblematisch sein. Die Pickups sehen gut aus, der Anlasserfreilauf dahinter weniger. Hier muss ein neuer her.

Das „100 Teile“ Puzzle

Ich werde weiter berichten wenn der Zylinder gezogen ist und die Kolben zu begutachten sind.

Bald ist es fertig, …

mein ganz privates Männer-Spiel-Paradies. Nachdem nun die Motorräder lange Jahre immer im Carport gestanden haben, konnte ich eine trockenere Unterbringung finden. Sie stehen nun alle beisammen und „Mann“ kann sich daran erfreuen. Wer mag kann gerne zu Besuch kommen und sich etwas zeigen lassen.

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Wieder ein Puzzlestein am richtigen Platz

Die Fußrastenanlage ist fertig und montiert. MR Motorradtechnik hat seine Komponenten bereitgestellt und eine neue Grundplatte gefertigt. Die Anlage besteht aus schwarz eloxierten Aluminiumteilen, die aus dem Vollen gefräst sind. Alles mit Teilegutachten. Sieht richtig gut aus!

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Bremsseite – der Bremszylinder muss noch montiert werden
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Schaltseite – alles fertig
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Racing Service Center Corporation war Hondas erste Rennabteilung, heute unter HRC bekannt

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Der Sonntag ist gerettet!

Herbst, Regen, Kälte und Blätter was will man da machen? Motorrad zusammenbauen natürlich. CMS hat die CBX 750 FII Teile geliefert.

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Alles da

Jetzt kann die Tachowelle montiert werden und ich kann die Probefahrt starten. Wenn der Tacho geht wird noch der Tank demontiert und geht nächste Woche zum Lackierer. Die restlichen Verkleidungsteile sind schon repariert und geschliffen, das Heckteil auch schon probehalber angepasst worden. Die restlichen Teile können dann in Ruhe angebaut werden wenn alles perfekt im Lack steht. Sie wird bildschön, da bin ich mir sicher!

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Die Probefahrt war nicht so erfolgreich. Die Tachonadel zappelt immer noch, na prima. Also den Winkeltrieb am Tacho säubern und ölen. Wenn das nicht hilft muss die Firma Kaja Tachodienst bemüht werden.

Der Tank ist jetzt auch schon runter und per Montag beim Lackierer.

Die CB 550 Four F2 läuft …

nun muss sie etwas ansehnlicher gemacht werden. Die Speichen im Vorderrad sehen schlecht aus. Honda verwendete immer verzinkte Stahlspeichen, die bei einer zu langen Zeit unansehnlich werden und Flugrost ansetzen. Nach 36 Jahren ist eben Hand anlegen angesagt. Feinste Stahlwolle entfernt den Rost.

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Jetzt sind wieder die originalen Spiegel angebaut.

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Der Stiefel Abdruck eines Vorbesitzers am Krümmerrohr

Auch hier hilft erwärmen und vorsichtiger Einsatz feinster Stahlwolle und WD40.

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gar nicht schlecht auf den ersten Blick
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ohne Worte!

 

Der Tacho geht nicht …

also Tachowelle kontrollieren, kleine Sache denkt man. Leider weit gefehlt, um an die obere Verschraubung am Tachometer zu kommen muss die komplette Verkleidung inklusive Innenverkleidung demontiert werden.

Nu isse nackisch
Nu isse nackisch
Der Lacksatz, bis auf den Tank. Der Übeltäter rechts im Bild, Tachowelle.
Der Lacksatz, bis auf den Tank. Der Übeltäter rechts im Bild, Tachowelle.

Die Tachowelle ist nicht mehr zu gebrauchen. Nach 30 Jahren zu viel Rost, sie dreht nicht mehr. Muss ich besorgen – die vom deutschen Modell passt nicht.

Wenn ich jetzt alles abmontiert habe könnte man doch …

Ok, der Tank muss noch runter, dann kann alles zum Lackierer. Das wird ganz schön viel Arbeit. Die Verkleidung hat jede Menge kleiner Risse, das Heckteil hat Abbrüche an den Befestigungen. Überall Kratzer am Tank und der silberne Dekorstreifen, welcher dunkel- von hellblau trennt, ist auf allen Kunststoffteilen eher gelblich geworden.

 

158 gemeldete Motorräder beim Kölner Distinguished Gentleman’s Ride

Heute morgen sammelten sich am Fühlinger See die Motorräder und um 11 Uhr ging es dann ab durch die Stadt bis zum Marienburger Bootshaus. In Köln konnten mehr Spenden zur Bekämpfung von Prostata Krebs gesammelt werden als in Berlin!

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Die Herrn, alle gut gekleidet, waren versammelt und die Veranstaltung wurde mit „Gentlemen, please start your engines“ begonnen.  Was für ein Sound! Ein kleiner Fotostop am Rheinufer, natürlich mit Dom! Nach einer 10 Minuten Pause ging es dann weiter. Sicher ist, ich bin 2017 wieder dabei.

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